Die KFZ- Versicherung ist durch einen gnadenlosen Preiskampf (ausgelöst durch den
Marktführer) und eine "rabattitis maximalis" völlig aus den Fugen geraten. Die Frage nach der besten, billigsten oder preiswertesten Versicherung kann man guten Gewissens nicht mehr beantworten. Ich empfehle Versicherung mit guten Qualitätsmerkmalen, die preislich zu den günstigen Anbietern zählt. Was von den Gesellschaften alles an Zuordnungskriterien entwickelt wird ist rationell nicht nachvollziehbar. Warum eine Bankkauffrau, älter als 35 Jahre, Innendienst, eignes
Einfamilienhaus, Besitzerin einer Dauerkarte im öffentlichen Verkehr, Mitglied beim Bund für Natur und Umwelt und obendrein Bausparerin mit eigener Garage bei einer jährlichen Fahrleistung von 9000 Km, alle Kinder unter 16 Jahre auf jedes Merkmal einen Rabatt bekommt- dabei fährt sie wie eine Wildsau?!
Ein Arbeiter, 25 Jahre, Mietwohnung und Laternengarage kann so vorsichtig fahren wie der Berliner Polizeipräsident (blödes Beispiel)- er zahlt einfach deutlich mehr.
Da in
dieser Sparte in den letzten Jahren erhebliche Verluste eingefahren wurden, ist jetzt mit deutlichen Tarifanpassungen zu rechnen.
Sehr oft sind jetzt Schutzbriefe in der KFZ- Versicherung mit einschließbar. Die sind preiswert und stehen in den Leistungen den Schutzbriefen von Automobilklubs kaum nach, also empfehlenswert.
Unfallversicherungen sollten nicht mit der KFZ- Versicherung zusammen abgeschlossen werden. Sie sind schlecht in den Bedingungen, überflüssig und völlig
überteuert.
Insassenversicherungen sind schlicht und ergreifend überflüssig.
Zu den online- KFZ- Tarifen
Unfallversicherungen schließt man separat ab.
Verkehrsrechtsschutzversicherungen sind durchaus sinnvoll.